Sieben Sanierungsprojekte entlang der Bundes- und Landesstraßen im Kreis Böblingen

Pressemitteilung vom 30. März 2026.

Für den Erhalt des Bundes- und Landesstraßennetzes investiert das Land Baden-Württemberg 2026 in laufende sowie neue Erhaltungsmaßnahmen. Davon profitiert auch der Landkreis Böblingen. Die Abgeordneten Sabine Kurtz und  Dr. Matthias Miller (CDU)  geben bekannt, dass sieben Projekte im Straßenbau sowie eines im Radwegenetz durch das Verkehrsministerium in das Sanierungsprogramm 2026 aufgenommen wurden.

Konkret geht es um den Ersatzneubau eines Stützbauwerks entlang der Landesstraße 1182 bei Merklingen, um zwei Brückeninstandsetzungen an der Bundesstraße 464 bei Böblingen und Dagersheim,  um drei Brückeninstandsetzungen entlang der Bundesstraße 269 bei Herrenberg-Mönchberg sowie zweimal in Herrenberg-Kayh. Darüber hinaus wird im Sommer 2026 der straßenbegleitende Radweg entlang der Landesstraße 1185 in Schönaich auf rund 1.000 Metern saniert. Die Kosten betragen rund 130.000 Euro.

Die Abgeordneten äußern sich zur Sanierungsoffensive wie folgt: „Mit diesen Investitionen stellen wir sicher, dass unsere Straßen und Brücken auch in Zukunft sicher und gut instand gehalten bleiben. Darüber hinaus tragen die Mittel dazu bei, dass Stützwände, Radwege und Böschungen weiterhin in einem ordentlichen Zustand sind. Die Mittel stammen zu Teilen aus dem Sondervermögen des Bundes und sind im Landkreis Böblingen in eine leistungsfähige und zukunftssichere Straßeninfrastruktur gut investiert.“

 

Hintergrund

Landesweit werden im Netz aus Bundes- und Landesstraßen 2026 mehr als 180 Erhaltungsmaßnahmen an Bauwerken begonnen. Dazu gehören Instandsetzung, Ertüchtigung sowie Ersatzneubau von Bauwerken. Insbesondere starten in diesem Jahr im Land 14 Brückenersatzneubauten bzw. Brückenertüchtigungen. Fahrbahndeckensanierungen plant das Land aktuell mit einer Gesamtlänge von rund 450 Kilometern.

Für Bundesstraßen werden in diesem Jahr voraussichtlich rund 254 Millionen Euro eingesetzt. In den Erhalt der Landesstraßen fließen nach aktuellem Stand rund 236 Millionen Euro. In beiden Bereichen werden auch Mittel aus dem Sondervermögen Infrastruktur und des Bundes genutzt.