Auf Einladung ihres Landtagskollegen Manuel Hailfinger MdL besuchte Staatssekretärin Sabine Kurtz MdL den Tante-M-Laden in Hohenstein-Bernloch. Betreiber Tim Wingert stellte das Konzept des vollautomatisierten Dorfladens vor, der die Nahversorgung im Ort sichert.
„Dorfläden wie dieser sind ein echter Gewinn für die Lebensqualität im ländlichen Raum“, betonte Sabine Kurtz beim Besuch. „Deshalb war es richtig, dass wir mit der Änderung des Ladenöffnungsgesetzes für Rechtssicherheit bei vollautomatisierten Verkaufsstellen gesorgt haben.“
Die Sicherung der Nahversorgung im ländlichen Raum ist ein zentrales Anliegen im Regierungsprogramm der CDU Baden-Württemberg. Ziel ist es, gleichwertige Lebensverhältnisse im ganzen Land zu sichern – mit guter Gesundheitsversorgung, verlässlicher Mobilität, leistungsfähiger digitaler Infrastruktur und starken Programmen zur Entwicklung des ländlichen Raums.
Das Sortiment des Tante-M-Ladens von Tim Wingert verbindet auf kleinstem Raum regionale Produkte mit der täglichen Grundversorgung: Käse aus der örtlichen Käserei, Kartoffeln vom Landwirt von nebenan und frische Backwaren eines Bäckers aus der Nachbargemeinde, der auch sonntags liefert. Gleichzeitig finden sich im Laden alle Dinge des täglichen Bedarfs, von Lebensmitteln bis zu Putz- und Hygieneartikeln.
Der Laden funktioniert vollständig automatisiert. Bezahlt wird mit EC-Karte oder einer Prepaid-Kundenkarte. Gerade Kinder und Jugendliche kommen gerne vorbei – nicht zuletzt wegen Eis oder Eistee. Besonders hilfreich ist das Angebot auch für das nahe gelegene Seniorenheim. Für viele Menschen in dem 1000-Einwohner-Ort ist der Laden inzwischen ein Treffpunkt geworden.
In der Debatte um das neue Ladenöffnungsgesetz spielte der Sonntagsschutz eine wesentliche Rolle. „Wir standen dazu in engem und konstruktivem Austausch mit den Kirchen. Für uns als CDU ist klar: Der Sonntag bleibt ein besonderer Tag“, so Sabine Kurtz.

