In der Sitzung am 22. Januar des Finanzausschusses des Landtags wurden wichtige Weichen für die Zukunft des Rettungsdienstes im Land gestellt. Mit der Freigabe von 62,36 Millionen Euro aus dem Anteil des Landes am Sondervermögen des Bundes wird ein bedeutender Schritt zum Abbau des in den vergangenen Jahren entstandenen Förderstaus im Bereich der Rettungswachen getan.
Nachdem im Doppelhaushalt 2025/2026 die Mittel für Zuschüsse zum Bau von Rettungswachen bereits deutlich erhöht worden waren, hatte der Landtag mit dem Nachtrag im Dezember 2025 beschlossen, den Rettungsdienst insgesamt mit zusätzlichen 80 Millionen Euro weiter gezielt zu stärken. Die nun daraus freigegebenen Mittel dienen insbesondere der Förderung von Neubau-, Umbau- und Erweiterungsmaßnahmen sowie der Erstausstattung von Rettungswachen. Damit können alle Anträge, die zuteilungsreif sind, genehmigt werden.
„Ein leistungsfähiger Rettungsdienst ist ein zentraler Bestandteil der Daseinsvorsorge und unverzichtbar für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger“, betont Landtagsabgeordnete Sabine Kurtz. Mit den bereitgestellten Fördermitteln werde gezielt in moderne Infrastruktur, zeitgemäße Ausstattung und bessere Arbeitsbedingungen für die Einsatzkräfte investiert. „Wir stärken damit diejenigen, die Tag für Tag Verantwortung übernehmen und Leben retten.“
Gleichzeitig wird der Rettungsdienst zukunftsfest aufgestellt und an die steigenden Anforderungen angepasst.
Mit Blick auf die Förderzusage für die Rettungswache Herrenberg erklärt Sabine Kurtz: „Besonders freut mich, dass der Neubau der Rettungswache Herrenberg mit gefördert wird. Für die Bürgerinnen und Bürger heißt das mehr Sicherheit, für die Einsatzkräfte bessere Arbeitsbedingungen. Wer täglich für andere da ist, verdient die bestmögliche Ausstattung.“
Die verbleibenden bereits beschlossenen Mittel aus dem laufenden Doppelhaushalt für 2026 sind für weitere Förderanträge vorgesehen. Dazu stehen jetzt weitere ca. 18 Millionen Euro bereit, um Anträge positiv bescheiden zu können. Damit setzt das Land ein klares Zeichen für Verlässlichkeit, Planungssicherheit und nachhaltige Investitionen in den Rettungsdienst.
Die Landtagsabgeordnete Sabine Kurtz unterstreicht: „Eine starke Infrastruktur im Rettungswesen ist eine Investition in Sicherheit, Zusammenhalt und Zukunftsfähigkeit unseres Landes.“

