Inverse Inklusion in der Dorfgemeinschaft Tennental

Heimat im Tennental: Rund 110 Menschen mit Assistenzbedarf haben ihre Heimat in der geschützten Dorfgemeinschaft bei Deckenpfronn gefunden. Mit inverser Inklusion kann hier die Umsetzung der UN-Behindertenkonvention auf besondere Weise gelingen. Denn durch den Dorfladen und das Bisto, die Arztpraxis und den Kindergarten, die Bäckerei und die Käserei und bald auch durch den neuen Erlebnisspielplatz gibt es vielfältige Anlässe, das Tennental aufzusuchen und Kontakte zu knüpfen. Daneben thematisierte Sabine Kurtz im Gespräch mit Matthias Hacker (Gesamtleiter Tennental), Alexander Thierfelder (Leitung Werkstätten) und Stephanie Grothaus (Leitung Fachschule) auch die komplizierten Fragen um die Umsetzung des Bundesteilhabegesetzes. Hier muss noch entwickelt werden, wie die Strukturen und Angebote des Tennentals in die neuen personenzentrierten Bewertungsraster passen.